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schöne und eindrucksvolle Barockkirche wurde in
den Jahren 1649-1659 erbaut. Ein kleiner
Vorgängerbau aus dem 16. Jahrhundert stand in
der Nähe des Marktplatzes. Trotz aufstrebenden
Bergbaus waren Stadt und Kirchen- gemeinde arm.
Um Geld für den Kirchenbau zu sammeln, zog
Kantor Retzel bis Lübeck und Nürnberg. So
wurde auch die Kirche nur notdürftig
ausgestattet. Lediglich das
Renaissance-Taufbecken wurde eigens für die
Kirche geschaffen und ist heute noch in Gebrauch
(1652). |
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Nach
1685 kam es zur Blüte der Bergstadt. Jetzt
konnte die Kirche verschönert werden. Es
entstand die Orgel (1684-86), der wunderbare
Altar (1719, heute in einer Rekonstruktion von
1966) und die zweite Empore (1741).
Besondere Aufmerksamkeit verdient im Altar das
Relief mit der Darstellung des Heiligen
Abendmahls, das sehr aus- drucksstark ist. Neben
Brot und Wein ist auch ein Schweinskopf auf
einer Schale zu sehen. Im Vordergrund rechts ist
Judas mit dem Geldbeutel. |
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Das
Kruzifix über der Kanzel dürfte älter als der
Altar sein; es stammt wohl noch aus
spätgotischer Zeit. Die Mauern bestehen aus bis
zu 1 Meter dicken Steinen (Grauwacke). Ohne Turm
ist die Kirche 31 Meter lang und 18 Meter breit.
Der Einbau der zweiten Empore 1741 führte zu
erheblichen statischen Eingriffen da eine Reihe
von Balken weggesägt wurden. Das führte im
Laufe der Jahrhunderte zu Verform- ungen (das
leicht ei-förmige Bild der Kirche) und zur
Lösung von Balkenverbindungen. |
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Zusammen
mit den inzwischen faulenden Balkenköpfen im
Bereich der Mauern führt dies zu einem Zustand,
der 2004 eine Notsicherung nötig machte. In den
nächsten Jahren muss die Kirche aber einer
endgültigen Renovierung unterzogen werden.
Wir sind für jede Form von Unterstützung
bei diesem Vorhaben dankbar! |
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